Ein Spaziergang

Sie gehen spazieren, Hand in Hand, als das Auto neben ihnen hält. Leute mit Waffen schauen heraus, eine Tür geht auf, sie werden eingestiegen. Das Auto fährt an, die Reifen schlagen Funken. Durch das Glas sehen sie, wie die Sonne untergeht, wie Blitze zucken, wie eine graue Wand auf die Welt zukommt.
Man stößt sie in einen Saal, Hunderte schauen zu, es riecht nach Schweiß. Mitarbeiter kommen und schneiden ihre Kleidung weg, schälen die Gefangenen. Der Vorwurf wird ihnen auf die Stirn gestempelt, niemand fragt nach einem Richter.
Sie spannt man auf einen Stuhl, bindet die Knie fest und bald steht da eine Reihe mit gelösten Gürteln. Ihn ließ man auf die Klinge schauen, die über ihm hängt, über seinem Hals. neben ihm ein Schalter. Kinder werfen Bälle.
Der Vorwurf? – „Glück“

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Dieser Beitrag wurde am 3. Oktober 2012 um 15:21 veröffentlicht und ist unter Allgemein abgelegt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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