Gespenstergeschichte

Alles nur eine Ähnlichkeit, dachte er, alles nur eine Person, die der ähnlich sieht, die … er verspannte sich ein bisschen, er sah sie, und sie musste ihn auch sehen, er war schwer zu übersehen. eine Lockerheit schwand, ach je, und wenn … Aber diese Person gab es nicht. Hatte es nicht gegeben, war nur ein Ausbund seiner Phantasie … wenn nur nicht auch … Er verspannte mehr. Und ein kalter Schauer zog langsam und Zitternverbreteind über seien Rücken. Er dachte nicht mehr an sie, keine Phantasie, kein Gedanke. Er ging ein Stück um die Menge herum, wollte keine Trugbilder mehr sehen.
Er richtete sich auf, zeigte ein Bild von Kraft, zeigte sich locker. er schüttelte die Bilder einfach ab. Schau einfach nicht in die Richtung, das kann doch nicht so schwer sein. Nichts kann dich ankratzen, du bist gesund, er musste sich erinnern, seine Haltung nicht zu verlieren.
Er schaute doch hin, also fast, und da, nein, das war jetzt klar, das konnte kein Irrtum sein. Er wollte lachen, wollte sich erleichtert fühlen, sogar der Impuls war da, dorthin. Dann ging er weg, ging los, schnell und bestimmt, sie war es, und das durfte nicht sein. sie war tot. sie war tot und nicht mehr da. und doch sah er sie, nein, hatte er sie gesehen. Er ging, dann rannte er, dann brach er zusammen, als Trauer sein Herz flutete. Sie war tot. Oder war er es?

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Dieser Beitrag wurde am 17. November 2014 um 20:25 veröffentlicht und ist unter Allgemein abgelegt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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